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Poolradar

Zum Beispiel „Akku Wasserlinie“, „Dolphin“ oder „Folienbecken“.

Akku & Antrieb

Poolroboter mit oder ohne Kabel?

Akku oder Kabel: Laufzeit, Handling, Poolgröße und Kosten im Vergleich – mit klarer Entscheidungshilfe, welcher Antrieb zu welchem Pool passt.
Von Poolradar Redaktion

Aktualisiert am

6 Min. Lesezeit

Akku-Poolroboter fahren kabellos, Kabel-Poolroboter hängen über ein Schwimmkabel an einem Netzteil außerhalb des Beckens. Die Reinigungsleistung hängt in erster Linie von Filter, Bürsten und Navigation ab. Die Stromversorgung entscheidet vor allem über Laufzeit, Handling und die passende Poolgröße.

Akku-Laufzeit
90–300 min
Akku-Ladezeit
150–270 min
Kabellänge
18 m
Kabel-Zyklen
90–150 min
UVP Akku
299–1.999 €
UVP Kabel
749–1.749 €

Alle Werte stammen aus Herstellerangaben in unserer Datenbank (7 aktive Akku- und 5 Kabelmodelle).

Akku und Kabel im Vergleich

KriteriumAkku-PoolroboterKabel-Poolroboter
LaufzeitBegrenzt, laut Hersteller 90–300 minUnbegrenzt, feste Zyklen von 90–150 min
HandlingKein Kabel, einfach einsetzenKabel auslegen, aufrollen und entdrillen
KabelverdrehungEntfälltMöglich, ein Drehgelenk reduziert sie
LadenNach jedem Einsatz, 150–270 minEntfällt
Gewicht (Datenbank)5–12,5 kg7,5–9,5 kg
Poolgröße laut HerstellerJe nach Modell bis 80–300 m² oder bis 12 m LängeBis 10–15 m Poollänge
VerschleißAkku altert mit der ZeitKabel und Drehgelenk
UVP (Datenbank)299–1.999 €749–1.749 €

Laufzeit und Poolgröße

Bei Akku-Modellen begrenzt die Laufzeit, wie viel Fläche pro Ladung gereinigt wird. Die Herstellerangaben gelten meist für den Bodenmodus. Wand- und Wasserlinienreinigung kostet mehr Energie, die tatsächliche Laufzeit fällt dann kürzer aus. Mit dem Akku-Rechner prüfen Sie, ob eine Ladung für Ihren Pool reicht.

Kabelmodelle laufen ohne Zeitlimit und können mehrere Zyklen hintereinander fahren. Das ist bei großen Pools, viel Schmutz oder täglicher Reinigung ein klarer Vorteil. Modelle für große Becken vergleicht die Seite Poolroboter für große Pools.

Handling: Kabelverdrehung und Drehgelenk

Das Schwimmkabel kann sich mit jeder Wende des Roboters verdrehen. Ein verdrehtes Kabel wird effektiv kürzer, kann sich verheddern und den Roboter behindern. Ein Drehgelenk (Swivel) zwischen Kabel und Netzteil gleicht einen Teil davon aus. In unserer Datenbank haben laut Hersteller der Dolphin E30, S200, S300i und der Zodiac Alpha 63 iQ ein Drehgelenk, der Dolphin E20 nicht.

Auch mit Drehgelenk sollten Sie das Kabel regelmäßig vollständig ausrollen und Verdrehungen von Hand lösen. Hinweise dazu finden Sie im Ratgeber Poolroboter reinigen.

Laden und Entnahme beim Akku-Modell

Akku-Roboter müssen zum Laden in der Regel aus dem Wasser. Viele Modelle erleichtern das: Der Beatbot AquaSense 2 und der WYBOT C2 Vision parken laut Hersteller nach der Reinigung an der Wasserlinie, die Aiper-Modelle Scuba X1 und S1 an der Wand. Für den Aiper Scuba SE nennt der Hersteller als Bergehilfe einen Haken für die Teleskopstange. Der Dolphin Liberty 400 lädt laut Hersteller induktiv über eine Ladestation ohne offene Kontakte.

Die Ladezeit liegt in unserer Datenbank zwischen 150 und 270 Minuten und damit oft im Bereich der Laufzeit. Mehrere Durchgänge am selben Tag sind daher meist nicht praktikabel.

Faustregel für die Kabellänge

Das Kabel muss vom Netzteil aus jede Stelle des Beckens erreichen, auch die tiefste Ecke und die Wand bis zur Wasserlinie.

Benötigte Kabellänge = Poollänge + maximale Wassertiefe + ca. 2 m Reserve

Beispiel: Ein Pool mit 10 m Länge und 1,5 m Wassertiefe braucht nach dieser Regel etwa 13,5 m Kabel. Die 18 m der Kabelmodelle in unserer Datenbank reichen dafür.

Die Faustregel geht von einem Netzteil an der Schmalseite aus. Steht es mittig an der Längsseite, genügt oft weniger Kabel. Maßgeblich ist die Herstellerangabe zur maximalen Poollänge: laut Datenbank 10 m beim Dolphin E20, 12 m bei E30, S200 und Zodiac Alpha 63 iQ, 15 m beim Dolphin S300i.

Entscheidungstabelle

Ihre SituationEmpfehlung
Kleiner bis mittlerer Pool, 2–3 Reinigungen pro WocheAkku
AufstellpoolLeichtes Akku-Modell mit Freigabe für Aufstellpools
Einbaupool bis ca. 12 m, Komfort steht im VordergrundAkku mit Wandmodus und Parkfunktion
Pool über 12 m Länge oder sehr große FlächeKabel, z. B. Dolphin S300i (laut Hersteller bis 15 m)
Viel Schmutz, mehrere Zyklen am StückKabel
Kein Kabelhandling gewünschtAkku
Wandreinigung bei kleinem BudgetKabel-Einstieg (Dolphin E20, 749 € UVP) oder Akku-Mittelklasse (Aiper Scuba S1, 699 € UVP)
DolphinS300iBoden, Wände & Wasserlinie · Kabel · UVP 1.399 €8,2/10

Unsere Einordnung

Für die meisten privaten Pools ist ein Akku-Poolroboter heute die bequemere Wahl, sofern die Laufzeit zur Poolgröße passt. Ein Kabelmodell bleibt die bessere Lösung für große Becken, tägliche Reinigung und alle, die nicht ans Laden denken wollen. Der Nachteil des Kabels ist das Handling, der Nachteil des Akkus die begrenzte Laufzeit und die Akkualterung. Eine Übersicht kabelloser Modelle finden Sie unter Akku-Poolroboter.

Häufige Fragen

Ist ein kabelloser Poolroboter besser?

Nicht grundsätzlich. Akku-Modelle sind komfortabler, Kabelmodelle laufen ohne Zeitlimit. Für sehr große Pools und tägliche Reinigung haben Kabelmodelle Vorteile.

Verfasst von

Poolradar Redaktion

Die Redaktion pflegt die Produktdatenbank, wertet Herstellerangaben aus und schreibt Kaufberatungen und Ratgeber. Bewertungen entstehen nach der öffentlich dokumentierten Methodik.

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